Equ0105 – Saiten wechseln (Worauf solltest du achten?)

Equ0105 – Saiten wechseln (Worauf solltest du achten?)

Im Prinzip ist das Wechseln der Saiten auf deinem Bass ganz einfach. Und dennoch gibt es ein paar Tricks, die du wahrscheinlich noch nicht kennst, die aber trotzdem ziemlich wichtig sind um dein Instrument wieder gut bespielbar zu machen!

In diesem Video gebe ich dir einige gute und wichtige Tipps, wie du die Saiten auf deinem Bass am besten wechseln kannst und worauf du dabei achten solltest!

Wenn du selber noch gute Tricks und Tips hast, worauf man bei Saitenwechseln achten sollte, schreib sie mir bitte einfach unter dieses Video ins Kommentarfeld!

 
 

 
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13 thoughts on “Equ0105 – Saiten wechseln (Worauf solltest du achten?)

  1. Hallo Florian,

    ich suche immer wieder mal auf youtube nach guten Tipps, allerdings findet man meistens nur in englisch gute Beiträge.
    Vor kurzen hab ich mir einnen clip angeschaut mit 10 guten Tipps, die meisten kannte ich schon.
    Nur ein Tipp hat mich besonders beeindruckt:
    Bevor man die neuen Saiten aufzieht sollte man das Ende am Stimmwirbel, nachdem man die Saite abgelängt hat, um ca. 1-2mm je nach Lochdurchmesser um 90°umbiegen.
    Damit soll dann verhindert werden, dass der innere Kern der Saite beim aufkurbeln einen Drall bekommt, und somit wird verhindert, dass man eine „tote Saite“ hat.
    Ich hab das gleich bei meinen beiden Baässen mit den Flatwounds ausprobiert, und war echt überrascht wie die Saiten nun klingen.
    Vor allem die tiefe E-Saite hatte ab dem 6. Bund aufwärts einen Klang, als sei die Saite selbst in sich verstimmt, und das ist nun fast komplett weg.
    Auch der Klang insgesamt aller Saiten ist nun etwas „kerniger“ so als hätte ich den Saiten neues Leben eingehaucht 🙂

    • Danke für deinen Kommentar! Genau das meine ich mit dem „Twist“ in den Saiten… Bevor du sie also festdrehst, achte darauf, dass sie nicht in sich gedreht ist.

  2. Frank Mallon

    Hallo Florian.
    Zu erwähnen wäre noch, dass die neuen Saiten die (nach Möglichkeit) gleiche Stärke wie die alten haben müssen. Sonst klappern sie im Steg (falls dünner) oder liegen zu hoch auf (falls dicker). In jedem Fall ist dann wahrscheinlich auch die Oktavreinheit hin.

    Ich habe deine Basskurse vor kurzem entdeckt, und bin begeistert. Endlich einer der weiß was er sagen will (kein herum Gelaber), und das auch noch verständlich (sprich nicht in Englisch). Super !

    Viele Grüße
    Frank

  3. Hallo Florian,

    welche Saiten benutzt du vorzugsweise auf deinem Bass / Bässen.
    Ich bin auf der Suche nach Saiten, die einen Rockigen, kräftigen und durchdringenden Sound erzeugen,
    als Alternative zu den Steve Harris custom Saiten von Rotosound.
    Ich wollte noch andere Bässe damit ausrüsten, hab aber festgestellt, dass diese Saiten nicht auf jedem Bass gut rüberkommen.
    Vor eineiger Zeit habe ich auf ebay 9 Sätze angespielte Fender Saiten gekäuft, die klingen nicht schlecht, allerdings weiß ich den genauen Typ nicht.

    Gruß Jan

    • Hallo Jan,

      ich spiele auf allen Bässen Elixir Saiten ( http://www.elixirstrings.de ), die klingen super und das auch noch für sehr lange Zeit. Ich spiele sowohl die Stahlsaiten (auf meinem Fender JB, 45-105), als auch die Nickelsaiten (auf meinem Fodera, 45-100, 130), meinem Sire 5-Saiter (45-105, 130) und meinem Fender Precision (das dürfte am interessantesten für dich sein im Vergleich mit Steve Harris) die Nickelsaiten (45-105), die wirklich sehr cool darauf klingen!. Ich bin sehr zufrieden, denn es rockt, jazzt, funkt und bluest… sie sind wirklich sehr flexibel!
      Ich hoffe, das hilft dir weiter! Gruß, Florian

      • Elixier Saiten – hätt ich jetzt nicht gedacht.
        Da besorg ich mir mal nen Satz von, allerdings halte ich nicht viel von reinen Stahlsaiten.
        Ich hatte mal von Warwick die Red label billigmarke – lag vielleicht auch am Preis – die waren echt …
        Das hat mir jetzt schon weiter geholfen – Danke.

        Kannst du sonst noch was empfehlen, ich hatte auch schonmal D’addario Saiten (Hausmarke von Ibanez)
        sind auch nicht schlecht, haben aber irgendwie einen eigenen Klangcharakter.

  4. Carolin Neuser

    Hallo Florian!

    Danke auch von mir für Deine Videos. Habe echt schon viel von Dir gelernt!

    Ich würde mich sehr über ein Video von Dir freuen, in dem Du etwas darüber erzählst, wie Du Deine Instrumente reinigst und pflegst. Bin noch nicht lange unter den Bassisten, und die teils weit auseinander gehenden Meinungen (z.B. zum Thema Griffbrett-Ölen) sind doch recht verunsichernd.
    Und Deine Meinung zum Thema Lagerung des Instruments würde mich auch sehr interessieren.

    Beste Grüße
    Carolin

    • Hallo Carolin,
      Das ist eine gute Idee für ein Video. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mich sehr wenig um meine Instrumente kümmre… ich meine, ich mache sie nur selten sauber… the dirt keeps the funk! Aber das Griffbrett ab und zu (gerade bei Edelbässen) pflegen ist sicherlich nicht schlecht… mein Tipp: auf keinen Fall scharfe oder starke Mittel benutzen, keine Reinigungsmittel, sondern lieber nur ein bisschen Wasser oder ein bisschen starken Alkohol, damit sich das Fett lösen kann. Den dicken Dreck kann man auch gut mit einem Plastiklineal (Geodreieck) oder einem Holzspanes vorsichtig abkratzen.
      Für das richtige Öl würde ich mich an einen Bassbauer, bzw. Kontrabass Bauer oder Geigenbauer wenden.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter.

      Gruß, Florian

  5. Hallo Florian,

    ich möchte mich an dieser Stelle einfach mal bedanken.
    Bedanken für deine Mühe für die viel Arbeit und Freizeit die Du investiert hast um uns “ Neulinge “ zu unterstützen.
    Deine vielen Tipps sind eine enorme Hilfe.
    Dafür möchte ich mich herzlichst bedanken.

    • Danke Manfred!!! Und gern geschehen! Ich habe enormen Spass an der Sache und dank euren positiven Feedbacks wird es auch noch sehr viele weiter Videos geben!
      Gruß, Florian

  6. Meistens reicht es auch die Saiten einfach in Wasser mit etwas Zitronensäure (Entkalkungsmittel) auszukochen und dann über Nacht noch in der „Reinigungsflüssigkeit“ drin zu lassen. So mache ich das bevor ich mir neue Saiten drauf ziehe, nur wenn das nicht mehr hilft, dann kommen neue drauf.
    Denn neue Saiten müssen erst wieder eingespielt werden, die klingen mir ein bisschen zu brilliant. Ansonsten müsste ich einmal im Monat neue Saiten drauf ziehen.
    Dein Tip mit dem Bleistift wusste ich noch nicht, das zeigt mal wieder, dass es immer lohnend ist bei dir vorbei zu schauen, ich hab immer etwas Griffbrettöl dran gemacht.
    Vor einem Gig direkt die Saiten zu wechseln ist meiner Erfahrung nach nicht gut, da die Saiten noch nicht eingespielt sind und sich immer wieder verstimmen.
    Und wenn ich die Saiten eine nach der anderen wechsel, dann ist es auch mit dem Reinigen und Ölen des Griffbretts schlecht. Daher mach ich immer alle auf einmal runter.
    Ich gebe dann auch meinem Bass immer einen neuen Glanz, indem ich etwas Nanowachs auftrage, nur nicht aufs Griffbrett, man kann auch eine Politur mit Nanowachs nehmen z.B. Autopolitur – je nach Lackierung.
    Dein Tipp mit dem Drall in den Saiten ist auch sehr gut, allerdings zeigst du das mit der „butterweichen“ G-Saite. Mach das mal mit einer E-Saite 110er Flatwound -:)
    Bis ich so ne Saite drauf hab, verbieg ich mir eher die Finger als die Saite -:)
    Ich mach die Saiten nach dem Stimmen nochmal etwas locker, so dass ich diese an der Brigde ein Stück rausziehen kann, damit sich so der Drall löst. Bei meinem Ibanez hab ich eine echt geniale Brücke, da muss man die Saiten nicht durchziehen, sondern kann diese einlegen – von oben und dann nach links drücken, dann sind diese arretiert, so kann ich diese nach dem Reinigen wieder einfach einlegen, stimmen – fertig

    • Vielen Dank! Gute Tipps!
      Das mit dem Saiten drehen geht auch ohne Probleme mit den dickeren Saiten. Einfach ein bisschen Routine und dann wird das schon…
      Ja, es gibt tatsächlich zahlreiche Möglichkeiten, alte Saiten wieder frisch zu bekommen. Ganz neu werden sie natürlich nicht, aber ihr Sound wird hörbar „neuer“.
      – In Essigwasser auskochen (ca. 20 Minuten). Gut abtrocknen und über Nacht auf die Heizung legen, damit auch wirklich keine Feuchtigkeit bleibt.
      – Reinigungsmittel für Gebisse soll auch gut helfen (Corega, etc.)
      – Die Saiten etwas lockern und dann auf das Griffbrett knallen lassen hilft auch tatsächlich. Nur ist das für Saiten und Bünde denke ich nicht optimal. Aber der Dreck geht scheinbar raus. 😉

      Wer noch weitere Tipps hat, schreib sie gerne hier untern ins Kommentarfeld!
      Gruß, Florian


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