Tec0102 – Greifhand Fingerhaltung & Kontrabass-Fingersatz

Tec0102 – Greifhand Fingerhaltung & Kontrabass-Fingersatz

Die richtige Fingerhaltung und der sogenannte „Kontrabass-Fingersatz“ helfen dir, um deine Finger gleich von Anfang an an die richtige Spieltechnik zu gewöhnen.

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8 thoughts on “Tec0102 – Greifhand Fingerhaltung & Kontrabass-Fingersatz

  1. Peter Rutha

    Hallo Florian,
    gibst Du auch Kontrabass Unterricht?
    Ich hab einen Upright ersteigert und würde jetzt gerne spielen lernen, ohne Entzündungen oder Krämpfe an der ein oder anderen Hand zu bekommen.
    Hast Du einen Tip?

    Gruß Peter

    • Hallo Peter,

      Glückwunsch zu deinem Instrument! Ich gebe zur Zeit leider keinen Kontrabass Unterricht. Wichtig ist, dass du keine Angst hast und dass dir das Spielen und Üben Spaß macht! Hör vor allem gut auf deinen Körper! Meistens machen die Muskeln der Finger, Hände und Arme eher schlapp, als dass du dir eine Entzündung holst. Das passiert in der Regel nur bei mehrstündigem täglichen üben. Immer, wenn du merkst, dass irgendetwas unangenehm wird, solltest du stoppen und kurz eine Pause machen. Es bringt sowieso mehr, jeden Tag ein bisschen zu spielen, anstelle einmal in der Woche für ein paar Stunden!
      Um ein paar nervige Sachen wirst du höchst wahrscheinlich auch leider nicht drum rum kommen können: ein bisschen Muskelkater in deinen Armen und vor allem: Blasen an den Fingern! Es sei denn, du dosierst dein Spiel wirklich sehr bewusst von Anfang an! Aber von einer Blase ist auch noch niemand gestorben… Es geht darum, ein bisschen Hornhaut auf und an deinen Fingern zu entwickeln. Je regelmässiger du spielst, desto schneller wird das kommen! Wie gesagt, nicht übertreiben, dann wird das schon…
      Ich hoffe, das hilft dir weiter!
      Gruß, Florian

  2. Hallo,

    als Übung für die Greifhand kann ich das Buch Bass Finess by Josquin des Pres empfehlen.
    Ich habe damit kein Problem mehr in allen Lagen ein Finger pro Bund zu spielen.
    Auf meinem „Hauptbass“ habe ich die Steve Harris Custom Basssaiten drauf, das sind richtg dicke Flatwounds (50-75-95-110).
    Durch das Bassfitness Buch muss ich die Saiten jetzt nicht mehr drücken, sondern nur noch meine Finger drauflegen.

    • Hallo Jan,
      ich kenne das Buch leider nicht, aber es hört sich so an, als würdest du damit deine Hände gut trainieren können. Ich denke, dass es einfach eine Weile dauert, bis du die Unabhängigkeit in deine Finger bekommst. Spiel oft die folgende Übung, die wird dich weiterbringen:
      Wähle einfach eine Lage (zum Beispiel den 7. Bund) und dann fängst du an, ganz einfach mit den Fingern abwechselnd über die Saiten zu spielen: immer jeweils zwei Töne pro Saite. Fang an mit B und C (mit Zeige- und Mittelfinger im 7. und 8. Bund). Einfach über die Saiten laufen und auch wieder zurück. Dann die nächste Kombination: Zeige- und Ringfinger… B – C# (E-Saite), E – F# (A-Saite), A – B (D-Saite) und D – E (G-Saite) und wieder zurück. Immer so weiter… Bei der Fingerkombination Ringfinger – kleiner Finger ist es am schwierigsten und anstrengendsten… Einfach immer weiter üben, irgendwann werden die Finger die Unabhängigkeit lernen. Pass nur auf, dass du dich nicht überanstrengst!
      Hoffe, das hilft dir weiter! Gruß, Florian

  3. Ich probiere mich schon eine Weile am Bass autodidaktisch aus und habe bisher mit derselben Fingertechnik wie an allen meinen anderen Saiteninstrumenten (= 1 Finger pro Halbton) gearbeitet. Nun habe ich entschieden umzulernen und dazu eine Frage:
    Scott Devine empfiehlt jeweils alle „arbeitslosen“ Finger zur Unterstützung liegenzulassen oder mit aufzulegen und nicht nur den Ringfinger mit dem kleinen Finger in der tiefen Lage (wobei ein Kontrabassfingersatz wo der Ringfinger selbst nicht spielt sondern nur unterstützt nicht vorgestellt wird). Ich habe beides ausprobiert und finde erstmal beides zum Umlernen gleich schwierig. Die Frage ist nun was ist die bessere Technik? Ich muss mich für eine Entscheiden, sonst geraten meine Finger total durcheinander.
    Ich habe recht zierliche Hände und dünne Frauen-Finger (ein bißchen Dehnung sind sie schon gewöhnt durch Gitarre, aber Bass ist dann doch nochmal ’ne andre Nummer) und ich muss sehr präzise greifen, da ich ausschließlich Fretless spiele.
    Ist der Kontrabassfingersatz besser weil man dann entspannter die Finger halbwegs in ihrer Position über der Saite schweben lassen kann (so wie ich das von der Geige gewohnt bin) oder ist die Technik von Scott Devine besser weil dann der Kraftaufwand auf möglichst viele Finger verteilt wird (wobei es dann zumindest bei meiner Anatomie und in tiefer Lage unmöglich ist die Finger in ihrer korrekten Position zu lassen und dadurch ständige Lagenwechsel quasi fast von Ton zu Ton zur Folge hat)?
    Liebe Grüße
    Mel

    • Hallo Mel,
      Du hast dir die Frage im Prinzip selber schon beantwortet: es ist anatomisch und vom Kraftaufwand sehr mühsam, in den tieferen Lagen mit „einem Finger pro Bund“ zu spielen. Gerade was Intonation und sauberes Spiel auf dem Fretless betrifft. Ich empfehle da den Kontrabassfingersatz! Der “löst” sich dann ja sowieso fast von selber auf, sobald man ein paar Bünde höher rutscht und die Finger sich leichter gleichmässig über die Bünde verteilen. Entscheide es letztendlich wirklich selber: was fühlt sich für dich am einfachsten und entspanntesten an? Es ist auf jeden Fall richtig, dass die “arbeitslosen” Finger locker auf den Saiten liegen bleiben und nicht angehoben werden.
      Gruß, Florian

  4. …aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß der Hinweis in diesem Video , den kleinen Finger

    mit dem Ringfinger zu unterstützen, möglichweise spätere Beschwerden verhindern wird 🙁

    Vielleicht sind auch andere der Meinung , daß wir mit Florian wohl einen sehr kompetenten Online-Basslehrer

    im deutschsprachigen Raum gefunden haben…Gruß – Werner


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